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Tipps zur Ernährungsumstellung - Teil 1

2020-02-27  4 Minuten Lesezeit

Du hast dich für eine Ernährungsumstellung auf eine Form von Low Carb entschieden und möchtest nun wissen, wie sich das am besten in dein Leben integrieren lässt? Anhand eigener Erfahrung und denen anderer Low Carbler habe ich dir hier ein paar Hilfestellungen ausgearbeitet.

Ampellisten

Es ist hilfreich sich sogenannte Ampellisten in die Küche zu hängen, am besten tatsächlich in den Farben grün, gelb und rot. So kannst du auf einen Blick gut erkennen, was du essen darfst und was du besser weglässt. Auch zum Mitnehmen sind die Listen empfehlenswert, z.B. wenn ein Restaurantbesuch ansteht und du dir noch unsicher bist, was du essen darfst.

Essenspläne erstellen

Durch das Erstellen eines Essensplans für die Woche sparst du Zeit, da die tägliche Planung wegfällt und sich die Anzahl der nötigen Einkäufe verringert. Dank einer Einkaufsliste wird auch die Anzahl der Fehlkäufe weniger. Zudem gerätst du nicht in Versuchung einfach irgendetwas zu essen, weil dir grade nichts Besseres einfällt. Wenn du ein Ernährungstagebuch führen möchtest hast du so auch schon die Möglichkeit die Makroverteilung im Voraus zu berechnen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Küche und Vorrat aufräumen

Alle Versuchungen aus Küche und Vorrat zu entfernen, die in einer Low-Carb-Ernährung nichts zu suchen haben, bewahren dich davor etwas Unkonformes zu essen. Was du nicht hast, führt dich nicht in Versuchung. Aussortierte Lebensmittel musst du nicht wegschmeißen. Du kannst sie an Familie, Freunde oder die Tafel weitergegeben. Angebot Vorrats- und Küchencheck

Herausfinden was dir schmeckt

Du solltest herausfinden was dir schmeckt. Es macht keinen Sinn, etwas zu essen das zwar wenig Kohlenhydrate hat, dir aber nicht nicht schmeckt. Es soll kein Gefühl des Verzichts aufkommen. Das würde dich unzufrieden und eine dauerhafte Ernährungsumstellung unmöglich machen. Ernährung soll Spaß machen und schmecken!

Ein Ernährungstagebuch führen

Das ist zumindest für die ersten Wochen sehr sinnvoll, da du so schnell ein Gefühl dafür bekommt, was du essen darfst und was besser nicht. Hierfür gibt es sehr gute Apps, mit der Möglichkeit nicht nur Zutaten, sondern auch Rezepte zu speichern. Empfehlenswert sind Apps die umfangreiche, bereits vorhandene Datenbanken der Lebensmittel aufweisen. Klar, es ist lästig alles wiegen zu müssen, aber es lohnt sich die Zeit zu investieren.

Kein Kilo-Ziel setzen

„meistens braucht es einige Jahre um die überflüssigen Kilos anzusammeln, es ist also irrig zu glauben das man in kürzester Zeit die gleichen Kilos abnehmen kann und das neue Gewicht dann hält. Damit das Abnehmen wirklich gelingt, ist etwas nötig, dass auf Dauer funktioniert, eine Ernährungsumstellung, nicht nur eine Diät.“ [Dr. med. Andreas Eenfeldt - Abnehmtipps]

Auch der tägliche Gang auf die Waage sollte der Vergangenheit angehören. Diverse Faktoren wie Wassereinlagerungen, Periode und andere Faktoren. können ziemliche Schwankungen verursachen, die dich demotivieren, obwohl du dich korrekt ernährst.

Messe dich lieber aus, das macht mehr Sinn: Halsumfang, Brust und Unterbrust, Taille, Hüfte, Po, Oberschenkel, Waden, Knöchel... Wenn du dir die Maße aufschreibst, kannst du sehr gut Vergleiche ziehen - der Körper baut sich um, auch wenn sich das nicht direkt auf der Waage zeigt. Lass dir dabei mit der ersten „Kontrolle“ ca. vier Wochen Zeit.

Bei der Gelegenheit schreibe dir auch auf was du noch gerne verbessern würdest, z.B. weniger Wasser in den Beinen, reinere Haut, Migräne, rissige Nägel..... nach ein paar Monaten kannst du sehen was sich getan hat.

Starte ohne Stress

Beginne dein Ernährungsumstellung an einem Tag, an dem du Zeit hast. Lerne deinen Körper kennen und bringe dir ins Bewusstsein was passieren würde wenn du die die Ernährung nicht änderst und was du positives für deinen Körper tun kannst, wenn du den Schritt wagst und dich Low Carb ernährst.

Eure Claudia